Sonntag, 7. Februar 2016

Der Tierwelt ganz nah

Letzte Woche hatte Leslie Geburtstag und so haben wir, inzwischen fast schon traditionell, den kompletten Tag durchgeplant. Wir begannen mit einer Kitkat/Smarties-Torte und frühstückten gemeinsam bei herrlichstem Wetter am Strand. Danach sammelten wir die drei Jungs ein, mit denen wir ihr gemeinsam ein "Orlando Pirates"-Trikot und fuhren in den Inkwenkwezi-Park, nahe Areena. Vor einiger Zeit haben wir hier die Elefanten-Interaktion durchgeführt und nun die Cheetah-Interaktion, als Leslies Geburtstagsüberraschung gebucht.
Eine der Rangers führte uns in einen abgeteilten Bereich des Parks, in dem drei Geparden lebten. Die Geschwister wurden vor ca. einem Jahr aus der Wildnis gerettet, nachdem ihre Mutter von Wilderern erlegt worden war. Sie wurden daraufhin per Hand aufgezogen und leben nun, mit dem Ziel der Auswilderung im Inkwenkwezi-Park. Nach einer kleinen Einführung durften wir uns den Raubkatzen nähern und uns langsam mit ihnen auf Augenhöhe begeben. Das Weibchen ließ sich am ganzen Körper streicheln und genoss jede Aufmerksamkeit und Zuwendung, hingegen dessen war es bei den Männchen nur möglich sie am Kopf zu streicheln. Eigentlich hatte ich erwartet, dass die Geparden weiches Fell haben, aber speziell am Kopf sind sie sehr borstig und überhaupt nicht weich. Der Rest des Körpers fühlt sich sehr ähnlich zu einem Pferderücken an. Unglaublich, wie laut die Katzen vor Genuss unter unseren Händen schnurrten. Allgemein habe ich mir die Geparden viel kleiner vorgestellt und dabei waren diese drei noch nicht einmal ausgewachsen. Komischer Weise kostete es aber kein bisschen Mut sich den Geparden zu nähern. Die kleinen Riesen strahlten eine sehr entspannte Ruhe aus und reagierten sehr wohlwollend auf unseren Besuch in ihrem Gehege.
Diese Überraschungs-Aktion für Leslie kam absolut an und fast wie selig spazierten wir nach einer guten halben Stunde aus dem Park. Anschließend fuhren wir mit einer Packung Schokoladeneis bewaffnet zum Strand und ließen es uns nochmal gut gehen.
Zum Abschluss dieses perfekten Tages gingen wir im OceanBasket Sushi und Muscheln essen.
Der nächste und auch letzte Mädels-Geburtstag, nämlich der meine, ist nun fast ein halbes Jahr hin und bis dahin machen wir einfach weiterhin personenunspezifische Ausflüge.






Letztes Jahr haben wir mit unseren selbstgebackten Keksen und den gehäkelten Mützen eine relativ große Summe Geld für die nachträgliche "Weihnachtsparty" im Kinderheim eingenommen. Lea und ich haben uns entschieden, diese in Form eines kleinen Ausfluges zu begehen. Und so teilten wir die Kinder des Childrenshomes in zwei gleich große Gruppen und fuhren mit allen WG-Mädels und je acht Kindern in den nahe gelegenen Lionpark. Gerade die jüngsten Kinder waren begeistert, von den Löwen, Tigern, Erdmännchen, Schildkröten, Hasen, Pfauen, Affen, Krokodilen, Alpakas und Rehen. Nach einem großen Picknick mit allerlei Leckereien besorgten wir noch einen Futterbeutel, um den Kindern einen noch engeren Kontakt zu den Tieren zu ermöglichen. Besonders der dreijährige Lwaluthle war anfangs sehr ängstlich und am Ende derjenige, der die Alpakas aus der Hand fütterte.
Nachdem sich alle Kinder und Jugendlichen noch auf dem Spielplatz ausgetobt hatten fuhren wir geschlossen zurück zum Kinderheim.

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